Diese Bücher helfen, besser mit psychischen Erkrankungen umzugehen

Bücher können Betroffenen von psychischen Erkrankungen und Störungen helfen, ihr Leid besser zu fassen und damit umzugehen. Aber nicht nur: Auch Angehörige, Arbeitgeberinnen und Leute, die keinen Berührungspunkt mit diesem Thema haben, können so psychisch Erkrankte besser verstehen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch Bücher vorstellen, die mir auf meinem Weg zum besseren Umgang mit meinen psychischen Erkrankungen geholfen haben. Zudem liste ich Bücher auf, die für Aussenstehende hilfreich sind, um psychisch Erkrankte besser zu verstehen und demnach adäquater mit ihnen umzugehen.

Beginnen wir mit einem Standartwerk über Borderline. Dieses Buch habe ich meinem Freund und Vater gegeben, damit sie die Störung besser verstehen können. In diesem Buch sind auch Tipps im Umgang mit Borderline enthalten.

Dieses Buch ist eins meiner Lieblinge. Matt Haig beschreibt, wie es sich anfühlt Depressionen zu haben – in einer lustigen und lockeren Art. Er erzählt zudem, was ihm im Umgang mit der Krankheit geholfen hat.

Auch dieses Buch zählt zu den Klassikern. Es erzählt bildhaft, wie sich Depressionen entwickel und anfühlen. Ein gutes Buch, um die Krankheit Depression zu fassen.

Ein weiteres Buch, welches für Betroffene und Angehörige von Menschen, die an einer Depression erkrankt ist, helfen könnte.

Auch ein tolles Buch über Depressionen ist dieses von Kathrin Weissling. Es erzählt die Geschichte von Ida, die sich in eine psychiatrische Klinik einweist – zum wiederholten Mal.

Betroffene von (Komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörungen könnte dieses Buch helfen.

Mittlerweile gehören die Bücher von Stefanie Stahl zu den Klassikern. In ihrem ersten Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ beschreibt sie auf einfache Art und Weise, woher unser inneres Kind stammt und wie wir es pflegen können. In ihren weiteren Büchern thematisiert sie, wie wir unseren Selbstwert erhöhen können und wieso wir alle beziehungsfähig sind.

Dieses Buch hat mir eine Pflegeperson, DBT-Coach und Borderline-Peer empfohlen. Es geht darin um das Thema Alkholismus in Familien und dessen Auswirkung auf die Kinder.

„So sad today“ ist ein Buch, das die Angststörung und Panikattacken treffend beschreibt. Die Hauptfigur startet nach mehreren Zusammenbrüchen einen Hashtag namens #sosadtoday.

Ein Buch, dass der Frage nach dem Sinn des Lebens nachgeht. Ein New York Time Bestseller. Lucy Kalanithi: „Eine Meditation darüber, wie man einen Sinn findet, wenn es keinen Sinn zu finden gibt, wie man loslässt, wenn man sich nicht festhalten kann, und wie man keine Angst hat, selbst wenn man Angst hat.“

Ein Buch über einen Springreiter, der durch einen Unfall in den Rollstuhl gezwungen wird. as ihn rettete, war seine Liebe zu Pferden und der Wunsch, wieder reiten zu können.

„Neben der Spur“ ist ein Buch über Psychose. Es erzählt eindrücklich wie die Autorin durch ihre Erkrankung alles verliert. Darf die Gesellschaft zulassen, dass Patienten so tief fallen?

In „Hummeln fliegen auch bei Regen“ wird das Leben von Hannah skizziert, die depressiv ist und an Panikattacken leidet. Als sie ihr altes Tagebuch findet, begreift sie, dass es an der Zeit ist, ihre aufgeschrieben Träume endlich in die Tat umzusetzen und ihren eigenen Weg zu finden.

Ein tolles Buch, um sich der Rolle der Eltern bewusst zu werden – und wieso wir diese auch loslassen dürfen, wenn sie uns nicht gut tun.

Auch dieses Buch handelt vom Thema Eltern und wieso es sich lohnt, den Mut aufzubringen, sie loszulassen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Viele psychische Erkrankungen und Störungen können auf die Kindheit zurückgeführt werden. Dieses Buch beschreibt, wie man die Fesseln der Vergangenheit lösen kann.

»Selbstfindung ist keine Checkliste, die man bis Ende zwanzig abgearbeitet haben muss, sondern eine Lebensaufgabe, findet die 31-jährige Angela Doe. Ihren Weg von der Fashionbloggerin zur Sinnfluencerin erzählt die Münchnerin in ihrem neuen Buch «Es ist okay».«

Ein tolles Buch über die Fügungen des Lebens.

Ein Buch, dass in einem Dialog geschrieben und deshalb sehr angenehm zum Lesen ist. Viele tolle Handlungsanweisungen und Tricks, die anhand der Psychologie Alfred Adlers aufgezeigt werden.

Die Fortsetzung…

„Kurt“ ist eines meiner Lieblingsbücher. Sarah Kuttners Schreibstyl ist unverwechselbar gut. In ihrem Buch schreibt sie über den Verlust eines Kindes und über die Rolle der Freundin des Vaters.

Ein Buch über die Fähigkeit loszulassen und wie uns das gelingt.

Achtsamkeit ist der Schlüssel zur Selbstfindung: Dieses Buch von Jack Kornfield gibt Tipps, um die stille in dieser lauten Welt zu finden.

Debbie Corso schreibtz in ihrem Buch, wie es ist mit Borderline zu leben und wieso sie die DBT-Therapie empfiehlt. Dieses Buch hat mich dazu ermutig, diese Therapie ebenfalls zu machen – und sie half, sehr fest.

Ein tolles Buch für Menschen, die sich nicht lange konzentrieren können. Es beinhaltet mehrere kurze Geschichten über den Sinn des Lebens und wichtige Erkenntnisse.

Cheryl Strayes hat sich für eine Wanderung entschieden, um sich selbst zu finden. Ein wunderbares Buch – und definitiv viel besser als der Film.

Ich mag Bücher von Dalai Lama sehr. Sie stützen sich nicht nur auf religiöse Erkenntnisse, sie sind sehr fundiert geschrieben. Und sie lösen beim Lesen eine gewisse Ruhe und Dankbarkeit aus.

Hier ein weiteres:

Auch diese Autobiographie hat mich inspiriert und mir aufgezeigt, dass das Streben nach Erfolg nicht alles ist im Leben.

„Thich Nhat Hanh“ schreibt kurzweillige, kleine Bücher über Lebenstipps für den Alltag. Der rote Faden stellt dabei immer die Achtsamkeit dar, die uns helfen soll, zu entschleunigen.

Last but not least: Wer keine Lust hat, sich auch noch beim Lesen mit psychischen Erkrankungen zu befassen, dem empfehle ich wärmsten, auch einmal ein ganz simples Jugend- oder Kinderbuch zu lesen oder zu hören. Ich zum Beispiel lese, schaue oder höre immer wenn es mir schlecht geht „Harry Potter“. Es pflegt mein inneres Kind und lässt mich zur Ruhe kommen.

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